Barcode-Typen-Übersicht

Muster Typ Beschrieb
LINEARE CODES
(1D-Codes)
   
Code 2/5 Industrial /
Code 2/5 5 Striche Industrie
Industrial Two of Five / Code 2/5 5 Striche Industrie

Allgemein:
Numerischer Code, darstellbar 0 - 9.
Dieser Code ist aufgebaut aus 2 breiten und 3 schmalen Strichen
Druckverhältnis V: schmaler Strich : breitem Strich  V = 1 : 2 bis 1 : 3
Lücken beinhalten keine Information

Vorteil:
Der Code besteht nur aus Strichen, in den Lücken ist keine Information. Grosse Drucktoleranz (+/- 15%), deshalb auch mit den einfachsten Druckverfahren herstellbar.

Nachteil:
Kleine Informationsdichte. z.B. 4,2 mm/Ziffer bei einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verhältnis V = 1 : 3.

Code 2/5 Interleaved (ITF) Code ITF (Interleaved Two of Five / Code 2/5 Interleaved)

Allgemein:
Numerischer Code, darstellbar 0 - 9.
Dieser Code ist aufgebaut aus 2 breiten und 3 schmalen Strichen, bzw. 2 breiten und 3 schmalen Lücken
Druckverhältnis V: schmales Element : breitem Element V = 1 : 2 bis 1 : 3
Ist das schmale Element kleiner als 0,5mm, dann gilt schmales Element : breitem Element V = 1 : 2,25, bis max. V = 1 : 3.
Die erste Ziffer wird dargestellt mit 5 Strichen, die 2. Ziffer mit den unmittelbar den Strichen der 1. Ziffer folgenden Lücken.

Vorteil:
Hohe Informationsdichte z.B. 2,7 mm/Ziffer bei einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verhältnis V = 1 : 3.
Selbstprüfbar

Nachteil:
Alle Lücken tragen Information, deshalb kleinere Toleranz +/- 10%

Code 39 Code 39 

Allgemein:
Alphanumerischer Code. Darstellbar 0 - 9, 26 Buchstaben, 7 Sonderzeichen.
Jedes Zeichen besteht aus 9 Elementen (5 Strichen und 4 Lücken).
3 der Elemente sind breit und 6 schmal, mit Ausnahme der Darstellung der Sonderzeichen. Die Lücke zwischen den Zeichen ist ohne Information
Druckverhältnis V: schmales Element : breitem Element V = 1 : 2 bis 1 : 3
Ist das schmale Element kleiner als 0,5mm, dann gilt schmales Element : breitem Element V = 1 : 2,25, bis max. V = 1 : 3.
Die erste Ziffer wird dargestellt mit 5 Strichen, die 2. Ziffer mit den unmittelbar den Strichen der 1. Ziffer folgenden Lücken.

Vorteil:
Alphanumerische Darstellung

Nachteil:
Niedrige Informationsdichte. z.B. 4,8 mm/Ziffer bei einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verhältnis V = 1 : 3
Kleine Toleranz +/- 10%

Code 39 extended  
Code 93 Code 93 
Erweiterter Code 93  
Code 128 Code 128 

Allgemein:
Der Code 128 ermöglicht ohne Zeichenkombinationen den vollen ASCII-Zeichensatz darzustellen. Jedoch darf nicht angenommen werden, das der Code 128 mit seinem Zeichensatz alle ASCII-Zeichen direkt darstellen kann. Es wird zwischen 3 Zeichensätzen A, B und C unterschieden, die je nach Problemstellung zu verwenden sind. Ebenso ist auch  eine Vermischung dieser Zeichensätze möglich. Um den vollen ASCII-Zeichensatz darstellen zu können, benötigt man das Startzeichen A oder B in Verbindung mit einem Sonderzeichen des Code 128. Jedes Zeichen besteht aus 11 Modulen, aufgeteilt in 3 Striche und 3 Lücken. Die Striche bestehen immer aus einer geradzahligen Anzahl von Modulen (gerade Parität) und die Lücken aus einer ungeradzahligen Anzahl von Modulen. Das Stopzeichen ist die Ausnahme und besitzt 13 Module, bestehend aus 11 Modulen und einem Begrenzungsstrich mit 2 Modulen.

Vorteil:
Voller ASCII-Zeichensatz.
Hohe Informationsdichte

Nachteil:
Kleine Toleranz
Vierbreiten Code
ASCII-Zeichensatz nicht vollständig mit einem Zeichensatz darstellbar

Hinweis:
EAN 128
Entspricht dem Code 128, jedoch wird als Startzeichen die Kombination von Start A, Start B oder Start C mit dem Zeichen FNC1 verwendet.

EAN 8

und 

EAN 13

EAN

Allgemein:
Numerischer Code, darstellbar 0 - 9.
Jedes Zeichen besteht aus 11 Elementen. Alle Striche und Lücken tragen Information. Es können nur 8 oder 13 Zeichen dargestellt werden. Siehe auch weitere Details

Vorteil:
Hohe Informationsdichte in 10 verschiedenen Grössen.

Nachteil:
Sehr kleine Toleranzen +/- 10%

EAN 128 Code EAN 128 

Allgemein:
Alle Datenbezeichner und ihre zugehörigen Dateninhalte sind im Strichcode UCC/EAN 128 (im folgenden nur noch mit EAN 128 bezeichnet) darzustellen. Als Untermenge des Codes 128 sieht EAN 128 die Verwendung eines besonderen Zeichens, dem Funktions-Zeichen 1 (FNC 1)*, unmittelbar nach dem Start-Zeichen vor. Die direkte Hintereinanderfolge von Start-Zeichen und FNC 1 am Beginn des Strichcodesymbols ist somit kennzeichnend für den EAN 128. Die Nutzung dieser Zeichenkombination ist der International Article Numbering Organization, EAN, sowie dem amerikanischen Uniform Code Council, UCC, vorbehalten.

Für die Bestimmung der maximalen Länge eines EAN 128-Symboles sind drei Parameter ins Kalkül zu ziehen:

  • die von der Anzahl zu codierender Zeichen und dem Vergrösserungsfaktor abhängende physikalische Länge
  • die Anzahl der Datenzeichen ohne Hilfszeichen
  • die Anzahl der Symbolzeichen

Die Maximallänge eines jeden EAN 128-Symboles muss sich innerhalb folgender Grenzen bewegen:

  • Die physische Länge darf einschliesslich Hellzonen 165 mm nicht überschreiten.
  • Inklusive der Datenbezeichner dürfen höchstens 48 Nutzdatenzeichen codiert werden. Sofern FNC1 Zeichen als Trennzeichen verwendet werden sind sie wie Nutzdatenzeichen zu zählen. Im übrigen bleiben Hilfs- und Symbolprüfzeichen hier unberücksichtigt.

Inklusive aller Hilfszeichen und des Symbolprüfzeichens sollte ein EAN 128-Strichcodesymbol 35 Symbolzeichen nicht überschreiten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein für betriebsübergreifende Anwendung nicht ausreichender Vergrösserungsfaktor gewählt werden muss.

Es ist ferner zu beachten, dass bei Verwendung des Zeichensatzes C die Anzahl der Nutzdatenzeichen die Zahl der dafür benötigten Symbolzeichen übersteigen kann.

Abgrenzung von Datenelementen fester bzw. variabler Länge

Datenbezeichner identifizieren Datenelemente mit variabel oder fest definierter Länge. Wenn mehrere Datenbezeichner und die dazugehörigen Dateninhalte in einem Symbol verkettet werden, muss jedem variabel definierten Datenelement ein FNC 1-Zeichen folgen, sofern es sich nicht um das letzte im Symbol verschlüsselte Datenelement handelt. Bei Dateninhalten fixer Länge wird ein Trennzeichen nicht benötigt.

Um die Länge eines Datenelementes mit festgelegter Stellenzahl nach dem Leseprozess ermitteln zu können, ist die Tabelle mit vordefinierten Längenindikatoren erstellt worden. Einige der hierin wiedergegebenen Indikatoren werden heute bereits als einzeln stehende Datenbezeichner genutzt (z.B. "00", "01") bzw. sind in eine Mehrzahl von Datenzeichnern eingeflossen (z.B. "31", "41").

Längenindikator Länge des Datenelementes
00 20
01 16
02 16
03 16
04 18
11 8
12 8
13 8
14 8
15 8
16 8
17 8
18 8
19 8
20 4
31 10
32 10
33 10
34 10
35 10
36 10
41 16

Alle hier nicht aufgeführten Elemente müssen am Ende ein FNC 1 oder das Stop haben
Es gibt keine saubere Separierung mit FNC 1 zur Abgrenzung neuer Datenelemente

Die Tabelle legt die Gesamtlänge des Datenelementes, das sich aus Datenbezeichner und Dateninhalt zusammensetzt, fest. Damit wird jedoch noch keine Aussage über die Stellenzahl des Datenbezeichners oder das Format (numerisch oder alphanumerisch) des Dateninhalts gemacht.

Die Tabelle ist zukunftsgerichtet und beständig. Sollten künftig weitere Datenelemente mit fest definierter Länge in den Standard aufgenommen werden, so wird für die Wahl des Datenbezeichners auf diese Tabelle zurückgegriffen. Dadurch kann Verarbeitungssoftware unabhängig von der Verabschiedung weiterer fest definierter Datenelemente entwickelt werden. Diese Tabelle ist in jedem Fall in der Verarbeitungssoftware zu implementieren, da eine Zerlegbarkeit des gelesenen Datenstrings in die einzelnen Datenelemente andernfalls nicht sicher gewährleistet ist.

Dateninhalte

Die auf einem Datenbezeichner folgenden Dateninhalte sind, der jeweiligen Anwendungsbeschreibung entsprechend, numerisch oder alphanumerisch definiert und bis zu 30 Stellen lang.

Die zur Einstellung der Dateninhalte vorgesehene Länge der Datenfelder ist fix oder variabel definiert. Bei Datenfeldern fixer Länge ist  stets die geforderte Zahl von Zeichen (Ziffern und/oder Buchstaben) einzustellen. Gegebenenfalls ist ein Datenfeld linksbündig mit Nullen aufzufüllen, um die geforderte Stellenzahl zu erreichen. Für variabel definierte Datenfelder ist eine Höchstzahl einstellbarer Zeichen definiert. Dieses Maximum darf auf keinen Fall überschritten werden.

Beispiel:

3100 Nettogewicht in kg ohne Nachkommastelle
3102 Nettogewicht in kg mit zwei Nachkommastellen

Anmerkung

Als Mengenangabe für eine mengenvariable Handelseinheit darf ausschliesslich einer der speziell hierfür bereitgestellten Datenbezeichner (30 und 3100 bis 3169) verwendet werden. Durch diese Regelung wird eine eindeutige Relation zwischen EAN des Artikels und Mengenangabe sichergestellt und eine Verwechslung mit anderen Mengenangaben (z.B. für logistische Zwecke) ausgeschlossen. Für letztere stehen die Datenbezeichner 3300 bis 3369, 340 und 37 zur Verfügung.

UPC Version A

und

UPC Version E

Code UPC-A 
 

Code UPC-E 
 

Codabar Codabar 

Allgemein:
Numerischer Code mit 6 zusätzlichen Sonderzeichen. Darstellbar 0 - 9, -, $, ;, /, +
Jedes Zeichen besteht aus 7 Elementen (4 Strichen und 3 Lücken). Dabei, werden entweder 2 oder 3 breite und 4 oder 5 schmale Elemente zur Darstellung der Codes verwendet. Die Lücken zwischen den Zeichen tragen keine Information.
Druckverhältnis V: schmales Element : breitem Element V = 1 : 2,25 max. V = 1 : 3.
Die erste Ziffer wird dargestellt mit 5 Strichen, die 2. Ziffer mit den unmittelbar den Strichen der 1. Ziffer folgenden Lücken.

Vorteil:
Ausser 0 - 9 lassen sich noch 6 Sonderzeichen darstellen.
Keine Information in der Lücke zwischen den Zeichen.

Nachteil:
Niedrige Informationsdichte. z.B. 5,5 mm/Ziffer bei einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verhältnis V = 1:3

STAPEL - CODES
(2d-Codes)
   
Code 49 Code 49

Allgemein:
Code 49 ist eine Variante der gestapelten Strichcodes basierend auf einer eigenen Codestruktur. Die Zeilenanzahl kann von 2 bis 8 Zeilen variieren. Jede Zeile besteht aus insgesamt 70 Modulen, einem Startzeichen (2 Module), 4 Datenwörtern (4x16 Module) und einem Stopzeichen (4 Module). Durch die Darstellung der einzelnen Datenwörter in fest definierten Datenwortkombinationen lassen sich während dem Lesevorgang die Zeilennummern ermitteln. Es können maximal 49 ASCII-Zeichen oder 81 Ziffern verschlüsselt werden.

Vorteil:
-
Kompakter Code
- Flexibilität in der Anpassung von Information auf eine gegebene Fläche durch variable Höhe und Informationsdichte
- Es können alle herkömmlichen Lesegeräte verwendet werden. Der Dekoder muss jedoch erweitert werden, da sich Code 49 auf eine eigene Strichcodierung stützt. Der Dekoder muss aber den gesamten Block des Codes erfassen bevor der Inhalt an ein übergeordnetes System übertragen werden kann.

Nachteil:
-
Festes Format
- Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden

Code 16K Code 16K

Allgemein:
Code 16K ist eine Variante der gestapelten Strichcodes basierend auf den Elementes des UPC und des Code 128. Es können 77 ASCII-Zeichen oder 154 Ziffern auf einer Fläche von 2,4 cm² dargestellt werden. Die Zeilenanzahl kann von 2 bis 16 Zeilen variieren. Jede Zeile wird indirekt über die Darstellung des Start-/Stopzeichens erkannt. Die Datensicherheit wird mittels zwei fehlerkorrigierenden Prüfzeichen gewährleistet. Die Berechnung erfolgt auf der Basis Modulo 107.

Vorteil:
-
Sehr kompakter Code
- Flexibilität in der Anpassung von Information auf eine gegebene Fläche durch variable Höhe, Breite und Informationsdichte
- Es können alle herkömmlichen Lesegeräte verwendet werden. Nur der Dekoder muss geringfügig erweitert werden, da sich Code 16K auf bereits bestehende Strichcodierung stützt. Der Dekoder muss aber den gesamten Block des Codes erfassen bevor der Inhalt an eine übergeordnetes System übertragen werden kann.

Nachteil:
- Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden

Codablock (A, F, 256) Codablock

Allgemein:
Codablock ist als gestapelte Variante zu den Standard-Strichcodes Code 39 und Code 128 entwickelt worden, um den Datenzusammenhang einer Nachricht zu erhalten, wenn die Etikettenbreite nicht ausreicht und mehrere kürzere Strichcodes gedruckt werden müssen. Jede Zeile enthält einen Zeilenindikator zu Orientierung für das Lesegerät und zwei Prüfzeichen um den Inhalt der Gesamtnachricht abzusichern. Es wird in drei Codablockvarianten unterschieden.

Codablock A: Basierend auf der Struktur von Code 39 können bis 22 Zeilen, zu je 1 bis 61 Daten (max. 1'340) generiert werden. Das Prüfzeichen über die Gesamtnachricht errechnet sich nach Modulo 43

Codablock F: Basierend auf der Struktur von Code 128 können 2 bis 44 Zeilen, zu je 4 bis 62 Daten (max. 2'725) generiert werden.

Codablock 256: Diese Variante ist wie Codablock F aufgebaut, jedoch mit einem eigenen Start-/Stopzeichen. Es können 2 bis 44 Zeilen, zu je 2 bis 62 Daten (max. 2'725) generiert werden. Jede Zeile verfügt über eine eigene Fehlerkorrektur, so dass kleine Beschädigungen wieder rekonstruiert werden können.

Vorteil:
-
Erhöhte Datensicherheit eines Codablock Etiketts im Vergleich zum Lesen verschiedener Einzeletiketten zu einer Gesamtnachricht
- Flexibilität in der Anpassung von Information auf eine gegebene Fläche durch variable Höhe, Breite und Informationsdichte
- Es können alle herkömmlichen Lesegeräte verwendet werden, da sich Codablock auf bereits bestehende Strichcodierung stützt.
- Das Zusammensetzen der einzelnen Zeilen zur Gesamtnachricht kann auch in übergeordneten Rechnersystem folgen

Nachteil:
- Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden

IPC-2D  
Supercode  
PDF 417 PDF 417

Allgemein:
PDF 417 ist eine Variante der gestapelten Strichcodes basierend auf einer eigenen Codestruktur. Die Zeichen sind in sogenannten "Codewörtern" verschlüsselt. Jedes Codewort besteht aus 17 Modulen aufgeteilt in 4 Striche und 4 Lücken. Es können bis zu 1'108 Bytes verschlüsselt werden. Die Zeilenanzahl kann von 3 bis 90 Zeilen variieren. Jede Zeile enthält einen Zeilenindikator zu Orientierung für das Lesegerät. Zwei Codewörter dienen als Prüfzeichen, um den Inhalt der Gesamtnachricht abzusichern. Zur Fehlerkorrektur können weitere Codewörter (bis zu 512) eingefügt werden. Dies spiegelt sich auch in den verschiedenen Fehlerkorrekturstufen wider.

Vorteil:
-
Sehr kompakter Code
- Flexibilität in der Anpassung von Information auf eine gegebene Fläche durch variable Höhe, Breite und Informationsdichte
- Es können alle herkömmlichen Lesegeräte verwendet werden. Nur der Dekoder muss individuell erweitert werden, da sich PDF 417 auf eine eigene, sehr komplexe Codestruktur stützt. Der Dekoder muss aber den gesamten Block des Codes erfassen bevor der Inhalt an eine übergeordnetes System übertragen werden kann.

Nachteil:
- Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden

Micro PDF  
Color Ultra Code  
Ultra Code  
COMPOSITE CODES (Kombination von Linear- und Stapelcodes)
RSS-14 Code RSS-14

Allgemein:
Der RSS-14 bildet die Grundstruktur für das erweiterte UCC/EAN System. Es kann mit dem RSS-14 ein Applikationsidentifier "01" und eine 14-stellige Artikelnummer codiert werden. Alle RSS-14 Codes verfügen über ein Verknüpfungsflag. Ist das Flag auf 1 gesetzt so handelt es sich um einen Composite Code. In diesem Moment müssen 2 Codes gelesen werden. Der RSS-14 besteht aus 94 Modulen, aufgeteilt in 46 Elemente. Die Codeworte bestehen aus 15 bzw. 16 Modulen und werden mit 4 Lücken und 4 Strichen dargestellt. Das Suchmuster weist 14 Module auf. Die Darstellung der Striche und Lücken erfolgt über 8 verschiedene Modulbreiten, d.h. die Elemente können 1X bis 8X breit sein.

Vorteil:
-
flexible Codestruktur
- kompakt und sicher aufgebaut
Der Code kann mit 4 Segmentlesungen rekonstruiert werden.

RSS-14 mit 2D-Komponente Dieser RSS-14 besitzt noch eine 2D-Komponenete, d.h. das Composite Flag ist gesetzt
RSS-14 Truncated Der RSS-14 Truncated bildet die Basis zur Codierung kleiner Produkte. Ansonsten ist diese Variante identisch zum RSS-14, jedoch mit reduzierter Codehöhe und deshalb nicht mehr omnidirektional lesbar.
RSS-14 Stacked Der RSS-14 Stacked bildet mit dem RSS-14 Truncated und dem RSS-14 Limited eine weitere Variante, um kleine Produkte zu kennzeichnen.
Identisch zum RSS-14 hinsichtlich der Codestruktur. Durch die reduzierte Codehöhe und der Stapelform nicht mehr omnidirektional lesbar.
RSS-14 Stacked omnidirektional Identisch zum RSS-14 hinsichtlich der Codestruktur. Durch Beibehaltung der Codehöhe in der Verbindung mit der Stapelform auch omnidirektional lesbar.
RSS-14 Limited Der RSS-14 Limited besteht aus 74 Modulen, aufgeteilt in 46 Elemente. Die Codeworte bestehen aus 26 Modulen und werden mit 7 Lücken und 7 Strichen dargestellt. Das Suchmuster weist 18 Module auf. Die Darstellung der Striche und Lücken erfolgt über 8 verschiedene Modulbreiten, d.h. die Elemente können 1X bis 8X breit sein. Nicht omnidirektional lesbar und kein Applikationsidentifier.

Anwendungen: Handel und Industrie (Elektronikbauteile / Medikamente)

RSS-14 Expanded Der RSS-14 Expanded ist die variabelste Variante der RSS-14 Familie. Der Code besitzt minimal 4 und maximal 22 Codeworte, die zur Codierung von Daten, Zusatzinformationen und einer Prüfziffer dienen. Die Codeworte bestehen aus 17 Modulen und werden mit 4 Lücken und  4 Strichen dargestellt. Die Suchmuster weisen 15 Module auf, die sich in 3 Lücken und 2 Striche aufteilen. Die Darstellung der Striche und Lücken erfolgt über 8 verschiedene Modulbreiten, d.h. die Elemente können 1X bis 8X breit sein. Der RSS-14 Expanded ist omnidirektional lesbar. Der Code ist sehr kompakt uns sicher aufgebaut. Benötigt wenig Platz, da kein unnötiger Überhang im Code enthalten ist. Der Code kann je nach Länge mit mehreren Segmentlesungen rekonstiruiert werden.

Numersich:         max. 74 Ziffern
Alphanumersich: max. 41 Zeichen

 

RSS-14 Expanded Stacked Identisch zum RSS-14 Expanded hinsichtlich der Codestruktur und ist voll omnidirektional lesbar.

Numerisch:         max. 74 Ziffern
Alphanumersich: max. 41 Zeichen

RSS Limited® Composite Symbol  
RSS-14® Stacked Composite

 

MATRIX - CODES
(2D-CODES)
   
Array Tag  
Aztec  
Code One
und 
Code One S
 
CP Code  
Data Matrix Data Matrix

Allgemein:
Data Matrix ist eine Variante der Matrixcodes und existiert in zwei Versionen. ECC 000-140 und ECC 200. ECC 200 ist die aktuelle Überarbeitung und ist empfohlener Weise zu verwenden. Data Matrix besitzt eine variable, rechteckige Grösse in Form einer Matrix. Die Matrix besteht minimal aus einer quadratischen Anordnung von 10x10 Symbolelementen und maximal aus 144x144 Symbolelementen. Darüber hinaus ist eine rechteckige Darstellung von 8x18 und 16x48 Symbolelementen möglich. Es können 2'334 ASCII-Zeichen (7 Bit) oder 1'558 der erweiterten ASCII-Zeichen (8 Bit) oder 3'116 Ziffern in der Maximalgrösse verschlüsselt werden. Eine waagrechte und eine senkrechte Umrandung  beschreiben eine Ecke, die als Orientierung für die Lesung dient. An den Gegenüberliegenden Seiten muss sich die jeweilige Seite mit hellen und dunklen Quadratelementen abwechseln um die Position und die Grösse der Matrixstruktur zu beschreiben. Die Informationsdichte beträgt 13 Zeichen pro 100mm²

Vorteil:
-
Sehr kompakter Code
- Sehr sicher, da ein mächtiger Fehlerkorrekturalgorithmus, Reed Solomon, eingebaut ist.
- Rekonstruktion des Dateninhaltes, auch bei einer Beschädigung des Gesamtcodes bis zu 25% bei dem kleinsten Überhang an Fehlerkorrekturzeichen

Nachteil:
- Nur mit Bildverarbeitungssystemen lesbar (Image Reader / 2D Scannern)

DataStrip  
Dot Code A  
MaxiCode Maxi Code

Allgemein:
MaxiCode ist eine Variante der Matrix Codes. Er besitzt eine feste Grösse von 25,4mm x 25,4mm. Es können 144 Symbol-Zeichen in einer Fläche von 645mm² dargestellt werden. Maximal 93 ASCII-Zeichen oder 138 Ziffern. In der Mitte des 2D-Codes befindet sich ein Suchmuster, bestehend aus 3 zentrischen Kreisen, das als Orientierung für die Lesung dient. Um dieses Suchmuster herum sind die 866 Sechsecke wabenförmig, in 33 Reihen angeordnet, die den Dateninhalt tragen. Jede der 33 Reihen besteht aus maximal 30 Wabenelemente. 6 Orientierungswaben zu je 3 Wabenelemente, sind um das Suchmuster im Abstand von 60 Grad angeordnet und dienen der Lageerkennung für die omnidirektionale Lesung. Die Informationsdichte beträgt 13 Zeichen pro 100mm²

Vorteil:
-
Sehr kompakter Code
- Sehr sicher, da ein mächtiger Fehlerkorrekturalgorithmus eingebaut ist.
- Rekonstruktion des Dateninhaltes, auch bei einer Beschädigung des Gesamtcodes bis zu 25%
- Omnidirektionale Lesbarkeit auch bei hohen Transportgeschwindigkeiten.

Nachteil:
- Feste Paramter
- Nur mit Bildverarbeitungssystemen lesbar (Image Reader / 2D Scannern)

QR Code  
MiniCode  
SmartCode  
Snowflake Code  
AccuCode
(3-DI)
 
Vericode  

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Diese Liste an Strichcode Symbologien ist nicht komplett, aber über 90% wird damit abgedeckt.

 

  • Quellenangabe:

    • Strichcode - Fibel, Datalogic

    • 2D-Codes, Handbuch der automatischen Identifikation, Band 2; Bernhard Lenk


RUOSS-KISTLER AG, Buttikon

RUOSS-KISTLER AG; Tätigkeitsfelder: 1. Business Software; Barcode-Scanner, Kassensysteme (POS) u. USV; 2. Immobilienverwaltung (Wohnungen vermieten) Fremdverwaltung

 

 

 

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Copyright © 2017                                                                                                                                       Stand: 06. März 2017